Wer ein klassisches Automobil sein Eigen nennt, der ist in der Regel an der optimalen Absicherung seines automobilen Kulturguts interessiert. Dafür gibt es eine Vielzahl von Anbietern für eine Absicherung. Bei genauerer Recherche ist festzustellen, dass die Anbieter sich in Leistungen und Beiträgen erheblich unterscheiden.
Welcher Anbieter passt am besten zu mir?
Um das zu klären, sollte erst einmal das Alter des Wagens betrachtet werden, welches versichert werden soll. Einige Anbieter haben Versicherungslösungen für Youngtimer im Programm. Das heißt, dass bei solchen Anbietern der Wagen zu Oldtimer-Konditionen versichert werden kann, obwohl er die Altersgrenze von 30 Jahren, noch nicht erreicht hat. Besondere Tarife gibt es auch für Veteranenfahrzeuge aus Militärbeständen oder für “antike” Fahrzeuge aus der Vorkriegszeit. Darüber hinaus sollten die Erwartungen, die an die Versicherung gestellt werden, bedacht werden, damit eine individuelle Versicherungslösung konzipiert werden kann.
Sparen ist die falsche Lösung
Wenn der Oldtimer der Wahl nicht gerade ein Golf II ist, sondern eher ein 57er Cadillac Eldorado oder ein Merceedes-Benz SL Flügeltürer ist, dann spart man bei einer Oldtimerversicherung am falschen Ende. Doch durch die geringe Schadensquote der Klassiker, ist der Großteil der Versicherungen ohnehin auffallend günstig, im Vergleich zu Versicherungen für Neuwagen. Kunden die einen Fuhrpark von mehren Fahrzeugen unterhalten, finden bei den Versicherungsanbietern maßgeschneiderte Lösungen, um die Kosten für den Fuhrpark so gering wie möglich zu halten.
Der individuelle Einsatz des Fahrzeugs
Die Versicherungen berücksichtigen bei der Berechnung des Tarifs natürlich weitere Einflussfaktoren. So errechnet sich ein Tarif auch anhand der eigenen Fahrpraxis, der jährlichen Laufleistung und daran, wofür der Wagen hauptsächlich genutzt wird. Auch hier lohnt sich ein Vergleich für den Versicherungsnehmer, da die Anbieter verschiedene Methoden haben, unter denen diese Einflussfaktoren berücksichtigt werden.
Wertgutachten für die Prämien entscheidend
Die Versicherungen berücksichtigen bei ihrer Berechnung des Tarifs auch den Wert und die Wertsteigerung des Oldtimers. Ein 67er Ford Mustang von Shelby beispielsweise, hat damals schon als Neuwagen an die 10000,- USD gekostet. Verglichen mit dem Mustang in der Grundausstattung, der 4000,- USD kostete, ist das ein hoher Preis. Im Hinblick auf die Versicherung bedeutet dies, je wertvoller der Klassiker ist, desto höher wird auch die Versicherungsprämie sein. Denn der zu ersetzende Schaden ist höher, wenn ein 59er Citroen DS im Topzustand gestohlen wird, als ein Opel Manta in der Zustandsnote 4.






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