Haus-Garten-Anleitung-152

Blumengestecke für eine Beerdigung selber machen – Anleitung

Anmerkungen: Trauergestecke lassen sich in Gärtnereien oder im Onlinehandel erwerben, sie sind aber auch ganz leicht selbst anzufertigen.
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Damit das Blumengesteck mit genügend Feuchtigkeit versorgt wird, ist eine Unterlage aus Steckschaum erforderlich. Für ein kleines Gesteck eignet sich eine Steckschaumkugel, für ein größeres wird ein Steckschaumring gewählt.
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Außerdem werden Blumendraht und Drahtschere sowie ein Messer benötigt. Als Steckmaterial eignen sich Tannengrün, Zweige von Koniferen oder Buchsbaum, Berberitzen, Hagebutten sowie Efeuranken, diverse Früchte, Zapfen, Gräser und natürlich Blumen.
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Dabei sollten alle Materialien farblich miteinander harmonieren und der Jahreszeit entsprechend gewählt werden. Außerdem ist der Symbolwert der Pflanzen zu beachten. So gelten Lilien als Zeichen der Reinheit, Rosen als Zeichen der Liebe.
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Zunächst wird der Steckschaum ausgiebig gewässert. Beim Stecken der Materialien wird mit Tannengrün oder Koniferen am äußeren Rand begonnen und in der Runde gesteckt. Damit diese einen sicheren Halt bekommt, werden die einzelnen Zweige mit Blumendraht aneinander fixiert.
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Nach und nach wird mit dem übrigen Material Runde für Runde gesteckt, bis der Steckschaum ganz gefüllt ist. Dabei sind die längeren Materialien für den äußeren Bereich gedacht, die kürzeren für die Mitte.
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Mit dem Messer wird alles auf die gewünschte Länge gebracht. Zapfen und Früchte lassen sich mit Blumendraht befestigen. Farblich sollte es innerhalb des Gestecks Wiederholungen geben. Zu roten Blumen beispielsweise passen Hagebutten oder rote Berberitzenfrüchte.
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Auch im Blattwerk darf das Rot noch einmal erscheinen. Zur Auflockerung des Gestecks eignen sich Ziergräser oder Schleierkraut.